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Agora Berufsbekleidung

Materialien in der Berufsbekleidung

Diese kleine Materialkunde soll Ihnen eventuelle Fragen zu den jeweils eingesetzten Materialien in der Berufsbekleidung beantworten.



Die wichtigste Faser: Polyester

Ein Material, bei dem leider immer noch viele Menschen das Gesicht verziehen.
Dabei ist Polyester heutzutage neben Baumwolle die am meisten eingesetzte Faser in der Berufsbekleidung. Sie ist reißfest, nimmt so gut wie keine Feuchtigkeit auf und ist besonders leicht.
Daher wird es größtenteils mit einer Baumwollfaser verwebt und als so genanntes "Mischgewebe" oder "verstärkte Baumwolle" bei einem Großteil der Berufsbekleidung aller Hersteller verarbeitet.
Der Polyesteranteil in der Arbeitskleidung macht diese strapazierfähiger und leitet Feuchtigkeit besser ab.
Polyester ist mittlererweile gar nicht mehr wegzudenken. Denn es wird in den meisten Arbeitshosen, Arbeitsjacken, in Winterjacken und in der Sportbekleidung verarbeitet.
Fleecejacken würde es ohne dieses Material gar nicht erst geben.

Baumwolle:
Baumwolle (Cotton) ist die wohl bekannteste und am häufigsten verwendete Textilfaser in der Bekleidungsindustrie.
Diese sehr saugfähige Naturfaser wird schon seit ewigen Zeiten für die Herstellung von Textilien verwendet. Baumwolle ist sehr gut für Allergiker geeignet und ist besonders hautfreundlich.
Aber die Baumwollfaser hat auch Nachteile:
Sie trocknet sehr langsam und ist sehr knitteranfällig. Farben kann die Faser auch nicht besonders gut halten. Sie waschen sich gerade bei dunklen Farben sehr schnell aus.
Um diese negativen Eigenschaften der Baumwolle zu kompensieren, wird Sie oft wie oben bereits beschrieben, mit einer Polyesterfaser verwebt.

Polyamid:
Polyamid ist auch eine Kunstfaser, ähnlich wie Polyester. Dieses Material ist elastisch und knittert wenig.
Diese Faser ist vielseitig einsetzbar
Zum Beispiel auch bekannt als Nylon (Handelsname), welches für besonders dünne Handschuhe eingesetzt wird, oder als Kniepolstertaschen bei Arbeitshosen. Der bekannteste Handelsname ist da wohl "CORDURA©", welches von nahezu allen renommierten Berufsbekleidungsherstellern verwendet wird.
CORDURA© ist eines der abriebfestesten Textilien, die in der Bekleidung verarbeitet werden (Berufsbekleidung, Motorradkleidung,...).
Polyacryl:
Wie Polyester und Polyamid ist Polyacryl eine reine Kunstfaser aus Erdölbasis.
Diese weiche und elastische Faser knittert kaum, ist weich und elastisch und hält sehr gut die Wärme. Deshalb wird dieses Material gerne für Winter-Strickhandschuhe und Pullover oder Troyer verwendet. Polyacryl lässt sich gut einfärben. Daher können auch sehr grelle Farben wie bei den bekannten Winterstrickhandschuhen 158 von Guide realisiert werden.
Das Material POLYACRYL läuft nicht ein und trocknet recht schnell.

Polyurethan:
Polyurethan ist ebenfalls eine Kunstfaser. Sie wird hauptsächlich anderen Fasern beigemischt, da sie eine enorme Elastizität aufweist.

Elasthan:
Eine sehr beliebte Faser, da Sie für den Stretch-Effekt bei der Arbeitsbekleidung zuständig ist. Der Hauptbestandteil von Elasthan ist Polyurethan.
Ärzte und Pflegepersonal beispielsweise schwören zum Teil auf Arbeitshosen mit Stretcheffekt.

In der Berufsbekleidung werden die unterschiedlichsten Materialien und Qualitäten angeboten.
Da es bei den vielen unterschiedlichen Berufen auch entsprechend viele verschiedene Anforderungen an die Arbeitskleidung gibt, muss jeder für sich und seinen Beruf die richtige Mischung aussuchen.